Das Wunder von Idaho

Seine tagelangen Schreie blieben ungehört. Ein Jäger, der sich in den tiefen der Wälder von Idaho ein Bein brach, musste über Tage hilflos ausharren. Er überlebte diese Tage nur mit einem eisernen Überlebenswillen. Einem Zufall ist es zu verdanken, dass dieses Tragödie doch noch eine gute Wendung nahm.

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Der 50-jährige John Sain hat sein Überleben nur seiner Willenskraft und der Aufmerksamkeit anderer Waldläufer zu verdanken. In den Tagen im Wald gaben ihm die Gedanken an seine Familie und sein Glauben die Kraft.

"Wenn Du hilflos in Nirgendwo liegst, denkst Du, dass Du es nicht mehr schaffen kannst. In diesen schweren Stunden habe ich daran gedacht mir mit meiner Waffe das Leben zu nehmen."

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Sain war auf Elchjagd, als er sich so schlimm ein Bein brach und nicht mehr im Stande war sich weiter zu bewegen. Weit und breit gab es keine Netzabdeckung. Sain konnte sich mit einem kleinen Survival-Kit weiterhelfen und jede Nacht ein wärmendes Feuer entzünden.

Nachdem er seine Gedanken an Selbstmord verdrängt hatte, baute er sich aus Stoffresten und Holz improvisierte Krücken. So konnte er einen der Hauptwege aus eigener Kraft wieder erreichen.

Sain schrieb wo immer er konnte SOS in den Boden, immer in der Hoffnung, dass jemand das lesen könnte. Ein aufmerksamer Motorradfahrer fand den Jäger schließlich völlig entkräftet und konnte Hilfe holen.

Sain, hier bei einer Wiedervereinigung mit seiner Familie.

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"Es war sehr hart an seinen Grenzen zu gehen, um zu überleben. Nie mehr werde ich ohne ein Satelliten-Telefon und völlig alleine zur Jagd gehen."

via foxnews