Oymyakon – ein Dorf erstarrt vor Kälte

In Oymyakon beträgt die durchschnittliche Temperatur im Januar minus 50 Grad Celsius. Die tiefste Temperatur die gemessen wurde war 1933 minus 67,8 Grad Celsius. Oymyakon in gilt als der kälteste Ort der Welt, der dauerhaft bewohnt wird. LKW´s und Autos werden im Oktober ans Laufen gebracht und erst nach den Wintermonaten wieder abgeschaltet. Zu groß ist die Gefahr, dass Motoren permanent einfrieren.

Ein Fotograf aus Neuseeland, Amos Chapple, hat sich in diese Eiswüste gewagt und beeindruckende Momentaufnahmen gemacht.

"Als ich zum ersten mal Oymyakon betrat, waren es dort minus 47 Grad Celsius und ich mit einer einfachen Hose bekleidet. Innerhalb von Sekunden kribbelten meine Beine und meine Lippen froren fest."

Einer der größten Probleme waren in Sekunden vereiste Objektive und Verschlüsse.

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Der zentrale Markt in Yakutien ist voll von gefrorenem Fisch und Fleisch. Einen Kühltheke braucht niemand.

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Kühe kommen über Nacht in beheizte Unterstände.

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Autos kommen in beheizte Garagen oder laufen draußen weiter.

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 Die meisten Toiletten befinden sich draußen.

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Die Häuser sind über Monate permanent vereist.

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Die "Straße der Knochen" ist die einzige Straße, die nach Oymyakon führt.

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via petapixel